Google Maps erlaubt nur 10 Stopps — die Lösung
Wenn Sie je versucht haben, eine Lieferroute oder Mehrstopps-Tour in Google Maps zu planen, sind Sie auf die Grenze gestoßen: maximal 10 Wegpunkte. Hier erfahren Sie warum dieses Limit existiert, was passiert wenn Sie es überschreiten, und wie Sie es ohne teure Enterprise-Software umgehen.
Das Google-Maps-10-Wegpunkt-Limit erklärt
Google Maps — die kostenlose Consumer-App auf Android, iPhone und im Browser — unterstützt maximal 10 Wegpunkte pro Route. Dies ist eine bewusste technische und kommerzielle Einschränkung. Das Routenberechnungs-Engine der Consumer-App ist nicht dasselbe wie die Google Maps Platform API, die von Logistikunternehmen verwendet wird und bis zu 25 Wegpunkte unterstützt und pro Anfrage abgerechnet wird.
Das 10-Stopp-Limit gilt für die "Wegbeschreibung"-Funktion in der Google Maps App. Es spielt keine Rolle ob Sie Stopps am Telefon hinzufügen oder eine vorgefertigte URL teilen — sobald Sie 10 Wegpunkte in der URL überschreiten, kürzt oder ignoriert Google Maps die Extras. Es gibt keine Einstellung um dieses Limit in der Consumer-App zu erhöhen.
Für die meisten Gelegenheitsnutzer — Tagesausflüge, Freundesbesuche — sind 10 Stopps ausreichend. Für Lieferfahrer, Kuriere oder alle die professionelle Routen verwalten, ist es eine harte Einschränkung die eine praktische Lösung erfordert.
Optionen für mehr als 10 Stopps
Google Maps Platform API (zu teuer für die meisten)
Die kostenpflichtige Google Maps Platform unterstützt bis zu 25 Wegpunkte pro Routenanfrage. Dies ist jedoch eine Entwickler-API — sie liefert keine Navigations-App. Sie müssten eine eigene Navigationsschnittstelle entwickeln. Kosten: $5–$10 pro 1.000 Anfragen, plus Entwicklungszeit. Für einzelne Fahrer oder kleine Teams nicht praktikabel.
Manuelles Aufteilen in mehrere Routen (langsam und fehleranfällig)
Die häufigste manuelle Lösung: eine 50-Stopp-Liste in fünf 10-Stopp-Google-Maps-Routen aufteilen, die getrennt erstellt und navigiert werden. Probleme: dauert 20–30 Minuten zum Einrichten, leicht Fehler beim Aufteilen zu machen, keine Routenoptimierung über Gruppen hinweg, und keine Kontinuität.
Routenplaner-Apps mit Abonnements
Tools wie Route4Me, OptimoRoute oder Circuit bieten Mehrstopp-Optimierung, beginnen aber bei $20–$50/Monat pro Fahrer. Für gelegentliche Nutzung, kleine Unternehmen oder Fahrer die einfach etwas Funktionierendes brauchen, sind die Kosten schwer zu rechtfertigen.
Mappy — kostenlos, kein Abo, keine Anmeldung
Mappy löst das 10-Stopp-Limit automatisch. Bis zu 1.000 Adressen aus Excel oder CSV importieren, die Gesamtroute optimieren, und Mappy teilt sie in sequenzielle Gruppen von 10 auf — jede Gruppe öffnet sich direkt in Google Maps mit einem Tipp. Zone für Zone navigieren. Kostenlos, ohne Registrierung, funktioniert auf jedem Telefon oder Browser.
Von 1.000 Adressen zur Google-Maps-Navigation in 3 Schritten
Adressliste importieren
Excel (.xlsx), CSV oder JSON-Datei auf mappy.ba/app hochladen. Adressspalte auswählen (oder Straße + Stadt kombinieren). Mit einem Klick importieren. Mappy validiert jede Adresse gegen echte Kartendaten — rote Einträge werden markiert damit Sie sie vor der Abfahrt korrigieren können.
Route optimieren
Sortierreihenfolge wählen: manuell, alphabetisch, nächste von Ihrer GPS-Position, oder schnellste Route (2-opt-Algorithmus der die Gesamtfahrdistanz minimiert). Die Optimierung berücksichtigt die gesamte Liste von 1.000 Adressen auf einmal — nicht nur den nächsten Stopp.
Zone für Zone in Google Maps navigieren
Mappy teilt die optimierte Liste in Gruppen von max. 10 Stopps auf. Jede Gruppe hat einen "In Maps öffnen"-Button der Google Maps mit allen Stopps in der richtigen Reihenfolge startet. Zone 1 navigieren, als geliefert markieren, dann Zone 2 öffnen. Die Reihenfolge über Zonen hinweg ist bereits optimiert — Sie fahren immer den effizientesten Weg.
Manuelles Aufteilen vs. Mappy
| Merkmal | Manuelles Aufteilen | Mappy ✓ |
|---|---|---|
| Einrichtungszeit | 20–30 Minuten | Unter 2 Minuten |
| Maximale Adressen | Unbegrenzt (aber mühsam) | 1.000 pro Import |
| Routenoptimierung | Keine | 2-opt-Algorithmus |
| Adressvalidierung | Keine — Fehler werden unterwegs entdeckt | Jede Adresse vor der Abfahrt validiert |
| Kosten | Kostenlos (aber langsam) | Kostenlos, immer |
| Registrierung erforderlich | Nein | Nein |
| Funktioniert auf dem Smartphone | Ja | Ja — Chrome auf Android, Safari auf iPhone |
Häufig gestellte Fragen
Gilt das Google-Maps-10-Stopp-Limit auch auf dem Desktop?
Ja. Das 10-Wegpunkt-Limit gilt für die Google Maps App auf Android, iPhone und die Browserversion unter maps.google.com. Es ist eine Einschränkung des kostenlosen Consumer-Produkts unabhängig vom Gerät.
Kann ich mehr als 10 Stopps durch manuelle Bearbeitung der Google-Maps-URL hinzufügen?
Nein. Die Google-Maps-URL unterstützt maximal 10 Wegpunkte. Wenn Sie manuell mehr zur URL hinzufügen, ignoriert Google Maps die zusätzlichen Stopps oder zeigt einen Fehler an. Dies wird serverseitig erzwungen.
Hat Waze dasselbe 10-Stopp-Limit?
Waze unterstützt in der Praxis nur 1 Ziel plus Via-Punkte, was es noch eingeschränkter als Google Maps für Mehrstopp-Lieferungen macht. Mappy funktioniert speziell mit Google Maps, das bis zu 10 Stopps pro Zone unterstützt.
Wie viele Stopps kann Mappy verarbeiten?
Mappy unterstützt bis zu 1.000 Adressen pro Import. Das sind 100 Zonen à 10 Stopps. Für die meisten Lieferfahrer und kleine Kurieroperationen deckt das einen vollen Arbeitstag locker ab.
Muss ich etwas installieren um Mappy zu nutzen?
Nein. Mappy ist eine Web-App — mappy.ba/app in einem beliebigen Browser öffnen, Datei importieren und starten. Keine Installation, kein Konto, keine Kreditkarte. Die einzige App die Sie brauchen ist Google Maps (die Sie bereits haben) zur Navigation.
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